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Die Maler-Becker-Schule ist Integrationsschule

Die Maler-Becker-Schule wurde im Schuljahr 2001/02 Schwerpunktschule.

Inzwischen integrieren wir 40 Kinder, die unterschiedliche Beeinträchtigungen haben.
Viele lernen langsamer und benötigen Unterstützung im anschaulichen, praktischen Lernen. Einige Kinder sind motorisch oder sprachlich besonders zu fördern. Die Gruppe der Kinder mit dem Down-Syndrom braucht in den Kernfächern ganz eigene Lernwege.
Hier sind wir auf die enge Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten angewiesen. In vielen Gesprächen mit ihnen und den Eltern versuchen wir die individuellen Lernziele mit den entsprechenden Massnahmen für jede einzelne Schülerin und jeden Schüler mit besonderem Förderbedarf festzulegen.

Die vordringliche ‚Kunst des Unterrichtens‘ besteht an unserer Schule darin, dass wir es schaffen müssen, die breite Spanne an Begabungen in jeder Klasse differenziert aufzufangen.
Hierbei nimmt an unserer Schule die sprachliche Unterstützung in kleinen Fördergruppen inzwischen einen breiten Raum ein.

Gerade auch die gut- und hochbegabten Kinder fordern besondere Angebote auf ihren speziellen Lernniveaus. Bei außerschulischen Wettbewerben in Mathematik errangen einige Schüler unserer Schule inzwischen vordere Plätze bei der Preisvergabe.

Innerhalb der Schulgemeinschaft helfen die Patenschaften der Drittklässler für die Schulneulinge Verantwortung zu übernehmen, Hilfe zu leisten und Fürsorge zu üben. Auch die sog. ‚Türwache‘ der Viertklässler, die in den Pausen an den Eingangstüren der Schule stehen und entscheiden müssen, wer mit welchem Anliegen passieren darf, sind ein soziales übungsfeld.

Unsere ökumenischen Gottesdienste, die in den Religionsgruppen thematisch vorbereitet werden und dreimal im Schuljahr statt finden, sind zur festen Tradition geworden.

In vielen weiteren sozialen Lernfeldern erproben sich die Maler-Becker-Kinder im Unterricht, bei Sport, Spiel und Feier.

Hier eine Auswahl:
  • jährliche Projekttage
  • Lesenächte
  • das Lernen an außerschulischen Lernorten
    (z.B. Säen und Ernten beim Bauern, Unterrichtsgänge zu Theater und Museen…)
  • Klassenfahrten, z.T. schon ab der 1. Klasse
  • regelmässig wiederkehrende Sommerfeste
  • die Sportspiele, die sich mit den Bundesjugendspielen im Sommer abwechseln
  • Waldjugendspiele
  • das Eingebundensein in die Ortsfastnacht von Gonsenheim,
    wobei der Umzug am Fastnachtssamstag in einem grossen Fest auf unserem Schulhof mündet.

Innerhalb des Kollegiums haben sich feste Teams gebildet, die in vielen Sitzungen für „ihre“ Klasse planen und die Förderpläne für die beeinträchtigten Kinder fortschreiben.

 

Schwerpunktschule – eine Schule für alle

Seit dem Schuljahr 2001/02 ist die Maler-Becker-Schule eine Schwerpunktschule. Dadurch hat sich das Bildungsangebot unserer Schule erweitert. Nun leben und lernen Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam in einer Klasse.

Was bedeutet das für die Schüler?

Die Kinder leben wie bisher in einer Klassengemeinschaft. Sie können sich mit den eigenen Stärken und Schwächen und denen anderer Kinder auseinandersetzen. So rückt die Entwicklung sozialer Kompetenzen wie Verständnis für die Bedürfnisse der Klassenkameraden, Hilfsbereitschaft und Anerkennung der persönlichen Leistung in den Mittelpunkt.

In jede Klasse gehen in der Regel bis zu drei Kinder mit besonderem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Ganzheitliche Entwicklung, Hören, Sehen, Sprache oder Motorik. Ihre individuellen Lernziele richten sich nach dem Lehrplan der jeweiligen Förderschule und werden in einem Förderplan festgelegt.

Was bedeutet das für uns Lehrerinnen?

Durch die Öffnung zur Schwerpunktschule hat sich das Kollegium erweitert. Es gibt derzeit drei Pädagogische Fachkräfte, vier Förderschullehrerinnen und mehrere Integrationshelfer an der Schule. Wir arbeiten im Team, das sich aus einer Klassenlehrerin und einer Förderkraft zusammensetzt. Gemeinsam werden die Lernziele und Lerninhalte der ganzen Klasse und auch speziell der Kinder mit besonderem Förderbedarf erarbeitet und der Unterricht geplant. Auch die Durchführung des Unterrichts findet teilweise im Team statt.

Was bedeutet das für den Unterricht?

Zur Individualisierung und Differenzierung der Lerninhalte eignen sich besonders offene Unterrichtsformen wie Werkstattunterricht, Wochenplanarbeit oder Stationsverfahren. Die Lehrerinnen begeben sich hier in die Rolle von Lernbegleitern, die mehr Zeit für individuelle Hilfen und Beratung der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung haben. Dies eröffnet nicht nur langsam lernenden Kindern Lernwege. Auch leistungsstärkere Schüler erhalten dadurch mehr Zeit und Raum, in dem sie ihre Fähigkeiten besser entwickeln können.

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